Die Lichtrouten sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Lüdenscheid und ein Publikumsmagnet. Sie bringen Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Herkunft zusammen und präsentieren Klassiker, Newcomer sowie und Stars der Lichtkunstszene. LokalDirekt hat mit Dominik Hass, dem Vorsitzender des Kulturausschussvorsitzenden im Lüdenscheider Stadtrat, über das Lichtkunst-Festival gesprochen.
LokalDirekt: Herr Hass, wie nah waren Sie an den Lichtrouten?
Dominik Hass: Ich konnte in der letzten Woche verschiedene Eindrücke auf den Lichtrouten gewinnen. Ich habe mich selbst von den Kunstwerken überzeugt und noch mehr: Ich habe an den Lichtrouten als Guide und Assistenz mitgewirkt.
Was war Ihr Eindruck?
Die unzähligen Gespräche und Begegnungen, die Lichtkunst und das Team – alles hat mich begeistert.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Ich werde mich als Kulturausschussvorsitzender dafür einsetzen, dass die Lichtrouten wieder regelmäßig stattfinden. Die Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll, sowie das Lüdenscheider Stadtmarketing haben bereits signalisiert, dass sie bereit wären die Lichtrouten wieder alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Ich werde dem Kulturausschuss und dem Rat der Stadt Lüdenscheid vorschlagen, dass wir die finanziellen Mittel bereitstellen. Der Betrag soll auf den diesjährigen Betrag gedeckelt werden. So bleiben die Kosten kalkulierbar und transparent.

Schauen wir mal auf die Stadt. Welche Bedeutung haben die Lichtrouten für Lüdenscheid?
Regelmäßige Lichtrouten sind wie ein kleines Konjunkturprogramm für die Innenstadt. Lüdenscheid wird belebt, Kunst wird für alle zugänglich und die Stadtgesellschaft kommt zusammen. Die Lichtrouten sind für alle zugänglich, egal wie alt, egal woher man kommt. Die Lichtrouten brauchen nun Kontinuität. Diesen Weg müssen wir gemeinsam weitergehen. Vielen Dank an Bettina Pelz, Tom Groll, das Lüdenscheider Stadtmarketing, das Lichtroutenkollektiv, die Assistenzen, Künstler und allen weiteren Helfern.