Überraschung und große Freude: Mehr als 50 Interessenten waren bei der Auftaktveranstaltung zu den LICHTROUTEN 2027 in den Museen dabei. Noch schöner: Viele der Gäste trugen sich bereits in die Liste derer ein, die als Assistenz vom 11. Bis 20. März 2027 aktiv am Lüdenscheider Lichtkunstfestival mitwirken wollen. „Einfach nur klasse“, freute sich Maximilian Pondroff vom Lichtroutenkollektiv. Er sammelte zum Abschluss der Veranstaltung jede Menge Kontaktdaten ein.
Zuvor hatte Alex Turk, Vorstandsmitglied des Lichtroutenkollektivs, Ziele und Aktivitäten dieser Community vorgestellt. Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lichtkunst und insbesondere die LICHTROUTEN zu fördern und zu unterstützen. Sehr originell: Bei der Präsentation des Vorstands ordnete sie den Mitgliedern Spektralfarben wie Rot, Orange, Gelb, Grün, Cyan, Blau und Violett und verknüpfte sie mit besonderen Eigenschaften und Aufgaben.
Tom Groll, neben Bettina Pelz verantwortlich für die künstlerische Leitung des Festivals, wollte sich zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht zu Einzelheiten äußern. Klar ist: Die Werke bei den LICHTROUTEN 2027 orientieren sich am Begriff „Echtzeit“. Sie werden Arbeiten zeigen, die die Verbindungen zwischen digitaler und analoger Welt darstellen. Tom Groll erinnerte daran, dass während des Festivals immer wieder eine besondere Stimmung in der Stadt herrscht. Im kommenden Jahr feiern die LICHTROUTEN mit der zehnten Edition ihr 25-jähres Jubiläum. „Und Ihr seid ein Teil davon“, rief er dem Publikum zu.
Anschließend beschäftigten sich die Gäste in kleinen Gruppen mit Lichtmetaphern und förderten eine erstaunliche Menge an Begriffen zutage, die mit Licht in Verbindung stehen.
Mit der Auftaktveranstaltung startete das Projekt „Leuchtstoff“, ein von Kuratorin Bettina Pelz entwickeltes Trainingsprogramm für Assistenzen, die neben Kunstvermittlung an den Standorten zahlreiche weitere Aufgaben übernehmen können. Dazu zählen unter anderem die Übernahme von Führungen, Betreuung des Infopoints auf dem Sternplatz oder Künstler- und Gästebetreuung.
Bis zur Lichtrouten-Preview am 10. März folgen Workshops, in denen es unter anderem um die Geschichte der LICHTROUTEN, Lüdenscheid als Stadt des Lichts und Lichtkunststandorte in der Stadt geht. Weitere Themen sind die Kunstgeschichte des Lichts, Grundbegriffe der Lichtkunst und das Konzept der Lichtrouten 2027. Maximilian Pondruff stellte die Inhalte der Workshops kurz vor. Sein Fazit sollte den Gästen den Einstieg ins Projekt „Leuchtstoff“ erleichtern. „Keine Sorge, wir sind keine Universität“, sagte er.
Titelbild: Alex Turk moderierte die Veranstaltung. Foto: Wolfgang Teipel
