Regensburg: RE.LIGHT geht in die zweite Runde

Von 12. bis 22. März 2026 erstrahlen wieder zahlreiche Lichtkunstwerke in und an Gebäuden, Fassaden, Straßen und auf Plätzen und Grünflächen in Regensburg. Nach der viel beachteten ersten Ausgabe geht das RE.LIGHT nun in die zweite Runde. Mitte März 2026 wird Regensburg wieder zur Heimat der internationalen Lichtkunstszene.

Lichtkunst-Installationen, interaktive Werke und projektionsbasierte Arbeiten von nationalen und internationalen Lichtkünstlerinnen und Lichtkünstlern ziehen das Publikum in ihren Bann und tauchen bekannte und markante Orte in ein ganz neues Licht.

An 14 Orten in Regensburg warten 15 Lichtkunstprojekte darauf, entdeckt zu werden, um das Publikum zu fesseln und Neugier zu wecken.

Folgende Künstlerinnen und Künstler werden bei der RE.Light Regensburg ihre Arbeiten zeigen: Sebastian Kite, Vanessa Hafenbrädl, Javier Riera, Nika Erjavec, Yasuhiro Chida, Daniel Rossa, Zalàn Szakàcs, Studio Onionlab, Alessandro Lupi, Livia Ribichini, Katja Heitmann, Liudmilla Siewerski, Shuster + Moseley, Margareta Hesse und cabosanroque & studio animal.

Geschichte trifft Gegenwart

RE.LIGHT nutzt die urbane Umgebung der UNESCO Welterbestadt Regensburg für ortsspezifische Interventionen. Vielfältige Lichtkunstprojekte offenbaren nicht nur die kreativen Köpfe hinter den Werken, sondern zeigen auch unterschiedliche künstlerische Interpretationen und Anwendungen des Mediums Licht. Oft entstehen diese Werke im Dialog mit historischen und inspirierenden Orten, an denen sie präsentiert werden.

Dabei bespielt das RE.LIGHT 2026 neben bereits bekannten in diesem Jahr auch neue Spielorte, darunter das Velodrom, die legendäre Radrennbahn, die zu einem Theater umgebaut wurde; das historische Obermünsterviertel, das derzeit zu einer grünen Oase in der Stadt umgestaltet wird, und die kürzlich restaurierte Spitalkirche St. Katharina in Stadtamhof.

Auf einem Rundgang durch die Stadt können die Besucherinnen und Besucher Vertrautes und Verborgenes, Poetisches und Signifikantes, greifbare und flüchtige Räume und die Vielschichtigkeit der Stadt erleben. Es gilt dabei, neugierig und aufmerksam durch die Straßen und Gassen zu schlendern und den öffentlichen Raum mit anderen Augen zu betrachten, berührt zu werden und eine bleibende Erinnerung an das Festivalerlebnis zu bewahren.

RE.FLECT, RE.FRAME, RE.CONNECT

Die RE.LIGHT-Künstlerinnen und Künstler kommen aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen. Sie laden dazu ein, immersive Umgebungen zu erleben, die sowohl inspirierend als auch eindrücklich sind.

„Die Kunstwerke geben uns einen Einblick in das kreative Universum der Künstlerinnen und Künstler und laden dazu ein, in ihre Wunderwelten einzutauchen – damit wir innehalten, erleben und reflektieren können“, so Nika Perne, die künstlerische Leiterin von RE.LIGHT. „Die zweite Ausgabe von RE.LIGHT will zum Nachdenken über gemeinsame Werte anregen, die Verwendung von Licht als künstlerisches Medium neu denken, historische Konzepte und die heutige Welt aus anderen Perspektiven betrachten, vertraute Orte und Wahrnehmungen in ein neues Licht rücken und die Wieder-Verbindung mit unserer Umgebung, uns selbst und anderen fördern – um eine kollektive Erfahrung zu ermöglichen.“

Alle Informationen zum Lichtkunstfestival gibt es unter www.relight-regensburg.de.

Foto: Bilddokumentation der Stadt Regenburg/Stefan Effenhauser